Anlässlich des internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen, am 3. Dezember, tagte das Außerparlamentarische Bündnis zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Thüringen. Bei der Veranstaltung, die in diesem Jahr auf Einladung der Grünen Landtagsfraktion stattfand, wurde eine Resolution verabschiedet, die unter anderem Forderungen an die neue Thüringer Landesregierung enthält.

Anja Siegesmund sieht in dem rot-rot-grünen Koalitionsvertrag, der am morgigen Donnerstag offiziell unterzeichnet wird, positive Impulse, um den Stillstand in der Behindertenpolitik in Thüringen zu überwinden. „Es ist unsere Aufgabe und Herausforderung, den ‚Thüringer Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen‘ mit Leben zu füllen. Die selbstverständliche Beteiligung behinderter Menschen in allen Lebensbereichen muss gelebte Realität werden“, so Siegesmund am Rande der jährlich stattfindenden Veranstaltung, zu der neben den Landtagsfraktionen die Vertreterinnen und Vertreter der Thüringer Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen eingeladen sind.


http://gruene-fraktion.thueringen.de/presse/tag-der-menschen-mit-behinderungen

Das Hotel entspricht in jeder Hinsicht den Anforderungen des barrierefreien Tourismus. Für Anreisende stehen im Eingangsbereich eine Kurzparkzone zum Be- und Entladen zur Verfügung. Parkflächen für Autos mit speziellen Einstiegshilfen oder Aufbauten befinden sich auf der gleichen Ebene im Freien sowie in der Tiefgarage. Am Empfang befinden sich Gepäckwagen. Der Tresen ist mit dem Rollstuhl zu unterfahren und bietet so von Anfang an eine angenehme Atmosphäre. Die Flure sind breit gestaltet und der Bodenbelag hat einen geringen Rollwiderstand. Die Schließung der Zimmer ist über ein elektronisches Kartensystem mit elektronischer Kennung geregelt und somit auch bei motorischen Einschränkungen händelbar. Die Badezimmer sind barrierefrei gestaltet. Die Schrankanlage ist mit Schiebetüren ausgestattet und dadurch für Rollstuhlfahrer gut zu bedienen. Ein Notrufsystem ist in jedem Zimmer zur Verfügung und ist direkt mit der Rezeption verbunden. Die Balkone sind stufenfrei zu befahren, mit Schiebetüren und Fliegengitter versehen. Im Restaurant stehen zum Teil hydraulisch verstellbare Tische. Das Buffet ist in angenehmer Höhe aufgebaut. Hilfe durch das Personal war jederzeit möglich. Der Fitness, Schwimmbad und Saunabereich ist absolut barrierefrei. Es stehen Geräte die mit dem Rolli unterfahrbar sind bereit. Das Schwimmbecken kann per Lift oder gebremster Rutsche bei Bewegungseinschränkungen erreicht werden. Der Saunabereich ist ausreichend groß und angenehm gestaltet. Gleiches gilt für die Kegelbahn und Hotelbar. Zahlreiche Freizeitaktivitäten werden angeboten. Die Angebote sind übersichtlich per Flyer oder Aufsteller angebracht. Bei rechtzeitiger Voranmeldung besteht die Möglichkeit über ein Sanitätshaus Hilfsmittel zu mieten. Das Hotel verfügt über ein Shuttle zur Abholung von Bus und Bahn. Abholung von zu Hause ist per Anfrage auch möglich.

 

 

 

 

Empowerment bedeutet, sich zu Wort melden

Veröffentlicht am Montag, 8. September 2014 von Christian Mayer

Empowerment-Übung

Empowerment-Übung
© Siegurt Seifert

Erfurt (kobinet) Empowerment hat für behinderte Menschen und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention eine wichtige Bedeutung. Ein Aspekt davon ist, dass sich behinderte Menschen selbst zu Wort melden. Wie das funktionieren kann, wurde am Wochenende bei der Empowerment Schulung "Stärker werden und etwas verändern!" in Erfurt praktisch geübt.

Los ging es mit einer Veranstaltung im Landtag von Thüringen, wo die TeilnehmerInnen der von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) angebotenen und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Empowerment Schulung ihre Projekte vorstellen konnten, die sie im Rahmen der vierteiligen Schulung voran treiben. Zudem lernten sie die Arbeitsweise des Landtages kennen und wie man sich in die Politik dort einmischen kann.

Am Samstag besuchte der Journalist Siegurd Seifert den Schulungskurs und es wurden Schlagzeilen entwickelt und besprochen. Denn eine gute Überschrift ist das A und O für gute Presseinformationen, wie den TeilnehmerInnen der Schulung sehr schnell deutlich wurde. Weiter ging es mit den fünf "Ws" in der Öffentlichkeitsarbeit, also wer macht was, wann, wo und warum. Eine Stadtführung am Samstagnachmittag durch die Erfurter Innenstadt, die durch ein Filmteam begleitet wurde, und die Durchführung einer Talkrunde am Sonntag bildeten den weiteren Rahmen für den intensiven Schulungskurs. Deutlich wurde, "wenn behinderte Menschen sich nicht selbst zu Wort melden, wird vieles wohl auch nicht in unserem Sinne gemacht".

Pressemitteilung

Berlin, 16. September 2014

Bericht zur Barrierefreiheit:

Deutscher Behindertenrat fordert Konsequenzen

DBR-Sprecher Adolf Bauer: „Private Dienstleister stärker in die Pflicht nehmen.“

Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat ein gemeinsames Eckpunktepapier für eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) vorgelegt. „Es geht uns insbesondere um eine verbindlichere Einbindung der privaten Anbieter von Dienstleistungen. Sie müssen gesetzlich dazu verpflichtet werden, mehr Barrierefreiheit zu gewährleisten“, sagte SoVD-Präsident und DBR-Sprecher Adolf Bauer am Dienstag in Berlin.

Das BGG trat im Jahr 2002 in Kraft. Das Gesetz soll die Benachteiligung von behinderten Menschen verhindern und Barrierefreiheit gewährleisten. Im Rahmen eines umfassenden Prozesses wurden die gesetzlichen Regelungen inzwischen evaluiert.

„Ohne eine gesetzgeberische Gesamtstrategie wird es schwer, Barrierefreiheit offensiv voranzubringen. Denn sie betrifft viele Lebensbereiche, dies gilt es zu berücksichtigen. Es ist eine gründliche Überarbeitung des Behindertengleichstellungsgesetzes geboten“, betonte Bauer. Der Verbandspräsident forderte zudem eine Reform weiterer Gesetze, die sich ebenfalls auf die Barrierefreiheit in Deutschland auswirken.

Im DBR haben sich über 140 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis vereinigt. Es repräsentiert mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat am 3. Dezember 2013 den Vorsitz im Sprecherrat des DBR für das Jahr 2014 übernommen.

Am Sonnabend, den 30 August 2014 von 10 Uhr bis 13 Uhr in Meiningen auf den Marktplatz lädt die Linke herzlich zu einen Wahlratschlag ein. Hören Sie, was unsere Kanditaten zur Landtagswahl zu sagen haben und fühlen ihnen auf den Zahn.

Es werden dabei sein, der Spitzenkandidat Bodo Ramelow, sowie der Kandidat im Wahlkreis 12 Maik Nothnagel.

Wir wollen über Fragen der Inklusion infomieren. Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik wird über ihre Arbeit Auskunft geben. Gemeinsam mit ihnen wollen wir diskutieren,wie Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben gewährleistet werden kann. Wie können bestehende Barrieren abgebaut und Diskriminierung verhindert werden.

Der BSV Schmalkalden/Meiningen wird über seine Arbeit informieren.

Aber nicht nur Reden sollen zum Wahlratschlag gehalten werden. Zu ihrer Unterhaltung wird das Meininger Jugendrotkreuzorchester aufspielen. Wir werden Sie mit Kaffee und Waffeln begrüßen. Ein Kinderfest mit Hüpfburg ,verschiedene Infostände, musikalische Begleitung von den DJ Chris Arnold , verschiedene Videos und vieles mehr wird für sie zu Verfügung stehen. Die ansässigen Kioske halten Speisen und Getränke bereit.

Mit Aktionen wollen wir an den Weltfriedenstag am 1.9. erinnern. In diesen Jahr jährt sich zum 75 mal der Ausbruch des 2. Weltkrieges.

Eine Gewinnaktion wird ebenfalls vorbereitet.

Schauen Sie am 30.08. bei uns auf den Marktplatz vorbei.

Wir freuen uns auf ihren Besuch!